Plüschiges Fell, digitale Augen und jede Menge Interaktion: Furby Boom verbindet ein elektronisches Spielzeug mit einer App und sorgte in unserem damaligen Test bei Kindern wie Erwachsenen für viel Spielspaß.
StärkeViele Interaktionsmöglichkeiten mit und ohne App sowie ein hoher Spielreiz durch Minispiele und Furblinge.
Ideal fürKinder ab etwa 4 Jahren, die interaktives Spielzeug mögen und Freude an digitalen Zusatzfunktionen haben.
AchtungIm ursprünglichen Test kam es wiederholt zu Verbindungsabbrüchen zwischen Furby und der App.
Kurzfazit
Interaktiver Spielspaß mit kleinen Technikschwächen
Furby Boom überzeugte unsere damaligen Tester mit vielen Funktionen, digitalen Augen und einer umfangreichen App. Besonders das Eierlegen, Ausbrüten und die Minispiele rund um die Furblinge kamen bei den Kindern gut an. Auch ohne App blieb Furby interessant. Die größte Schwäche waren Verbindungsabbrüche zwischen App und Furby, die gerade bei jüngeren Kindern für Frust sorgen konnten.
Spielidee
Ein elektronischer Mitbewohner mit eigenem Charakter
Furby Boom ist kein klassisches Plüschtier. Unter dem weichen Fell steckt Elektronik, die Furby sprechen, reagieren und auf Berührungen oder Bewegungen antworten lässt. Er reagiert auf Geräusche, kann gefüttert werden und geht in den Standby-Modus, wenn er auf den Rücken gelegt wird. Die App erweitert diese Grundfunktionen um zusätzliche Spielmöglichkeiten und macht aus Furby einen digitalen Begleiter mit eigenen Aktivitäten.
Material
Weiches Fell außen, harte Technik im Inneren
Zum Lieferumfang gehörten der Furby, der Verpackungskarton und eine Schnellstartanleitung. Das Fell fühlte sich weich und angenehm an. Zum Kuscheltier wird Furby dadurch allerdings nicht, denn im Inneren sitzt ein harter Elektronikkörper. Für den Betrieb werden vier Batterien benötigt, die nicht im Lieferumfang enthalten waren.
1
Weiches FellDie Oberfläche lädt zum Streicheln ein und wurde von unseren Testern positiv hervorgehoben.
2
Digitale AugenDie animierten Augen gehörten zu den auffälligsten Merkmalen und faszinierten besonders die Tester.
3
4 Batterien erforderlichFür den Betrieb werden vier Batterien benötigt; diese waren nicht enthalten.
Die Technik ist komplett im harten Innenkörper untergebracht, während außen das weiche Fell dominiert.
Funktionen
Füttern, reden, bewegen und Furblinge ausbrüten
Furby Boom reagiert auf verschiedene Formen der Interaktion. Kinder können mit ihm sprechen, ihn streicheln, bewegen oder füttern. Auch ohne Smartphone oder Tablet bietet er damit bereits mehrere Beschäftigungsmöglichkeiten. Die App erweitert das Erlebnis deutlich.
Mit Furby interagieren: Furby reagiert auf Geräusche, Berührungen und Bewegung. Wird er auf den Rücken gelegt, schläft er nach kurzer Zeit ein und wechselt in den Standby-Modus.
App verwenden: Über die App kommen zusätzliche Minispiele und Interaktionen hinzu. Die Verbindung zwischen Furby und App bildet dabei einen wichtigen Teil des Spielerlebnisses.
Eier und Furblinge: Geht es Furby gut, kann er in der App ein Ei legen. Daraus lässt sich ein Furbling ausbrüten, wodurch weitere Spielmöglichkeiten entstehen.
Gerade diese Kombination aus physischem Spielzeug und digitaler Erweiterung sorgte im damaligen Test dafür, dass die Kinder immer wieder neue Dinge ausprobieren wollten. Die App war allerdings zugleich die größte Schwachstelle: Verbindungsabbrüche führten dazu, dass Eingaben wie das Füttern gelegentlich nicht erkannt wurden und mehrfach versucht werden mussten.
Praxistest
Von 4 bis 30 Jahren getestet
Unsere damaligen Tester waren zwischen vier und 30 Jahre alt. Die jüngeren Tester waren besonders von den Minispielen, den Furblingen und dem Ausbrüten der Eier begeistert. Auch ohne App beschäftigten sie sich lange mit Furby. Die älteren Tester fühlten sich dagegen an frühere Furby-Generationen erinnert und verglichen die Unterschiede zwischen damals und heute. Besonders das weiche Fell und die digitalen Augen wurden positiv aufgenommen. Die App-Spiele fanden grundsätzlich bei allen Testern großen Anklang.
Bewertung
Viel Interaktion, aber nicht immer eine stabile Verbindung
Stärken
Viele Spiel- und Interaktionsmöglichkeiten
App erweitert das Spiel deutlich
Furblinge und Minispiele motivieren jüngere Kinder
Auch ohne App mehrere Funktionen
Weiches Fell und auffällige digitale Augen
Hoher Spielspaß im damaligen Praxistest
Schwächen
Verbindungsabbrüche zwischen Furby und App
Fehlgeschlagene App-Interaktionen können jüngere Kinder frustrieren
Trotz weichem Fell durch den harten Elektronikkörper kein echtes Kuscheltier
Vier Batterien werden benötigt und waren nicht enthalten
Zielgruppe
Für wen eignet sich Furby Boom?
Passt sehr gut, wenn …
dein Kind interaktives Spielzeug mag
Smartphone- oder Tablet-Funktionen als Ergänzung willkommen sind
Minispiele und digitale Sammel- beziehungsweise Pflegeelemente motivieren
ein Spielzeug gesucht wird, das auch ohne App reagieren und unterhalten kann
Eher nicht ideal, wenn …
ein klassisches weiches Kuscheltier gesucht wird
App- oder Smartphone-Nutzung grundsätzlich vermieden werden soll
technische Verbindungsprobleme schnell für Frust sorgen
Furby Boom konnte unsere damaligen Tester mit seinen vielen Funktionen überzeugen. Besonders die Kombination aus dem interaktiven Spielzeug und der App mit Minispielen, Eiern und Furblingen sorgte für viel Abwechslung. Schön war außerdem, dass Furby auch ohne App genug Reaktionen und Funktionen bot, um die Kinder länger zu beschäftigen. Die digitalen Augen und das weiche Fell kamen ebenfalls gut an. Der größte Kritikpunkt blieb die teilweise instabile Verbindung zur App. Wenn Füttern oder andere Aktionen mehrfach nicht erkannt wurden, verloren gerade die jüngeren Tester zeitweise das Interesse. Insgesamt überwog für uns aber klar der Spielspaß – deshalb bleibt die ursprüngliche Wertung von 9 von 10 Punkten bestehen.