Rezension zu Gold am Orinoko von Haba

Spielcover Spielinfo
goldamorinoko
Autor: Bernhard Weber
Verlag: Haba
Spieler:  2-4
Dauer:  ca 15 – 20 Min
Alter:  ab 7 Jahren
Erscheinungsjahr:  2013

Spielziel:
Der schnellste Archäologe zu sein, der sicher über die Baumstämme zum Tempel eilt und die meisten Schätze (Goldmünzen) sammelt.

Packungsinhalt:  

  • 1 Spielplan
  • 8 Abenteurer (je 2 pro Farbe)
  • 4 Geländewagen (je einer pro Farbe)
  • 18 Goldmünzen
  • 5 Baumstämme
  • 1 weißer Abenteurer-Würfel
  • 1 brauner Baumstamm-Würfel

Spielvorbereitung / Spielaufbau:

Der Spielplan wird in der Tischmitte ausgebreitet und die Baumstämme links am Felskopf auf das Wasser gelegt, so dass die Baumstämme immer abwechselnd (lang, kurz, lang, kurz, lang) dort liegen. Jeder Spieler sucht sich eine Farbe aus und nimmt sich einen Geländewagen und die zwei passenden Spielfiguren dazu. Die Goldmünzen werden verdeckt gemischt und dann auf dem Tempel abgelegt, so dass jede zweite Münze offen ausliegt.

 

Spielverlauf: 

Der Startspieler bekommt die beiden Würfel und darf damit würfeln. Er darf in beliebiger Reihenfolge entweder erst seine Figur und dann den Baumstamm oder umgekehrt bewegen.

Der weiße Würfel sagt an, wie weit die Abenteuerfigur sich bewegen darf, dabei kann sie Felder auf denen bereits eine Figur steht überspringen und brauch diese nicht mitzählen, da auf jedem Feld nur eine Spielfigur stehen darf. Die Spielfigur kann waagerecht oder senkrecht bewegt werden aber nicht diagonal.

Der braune Würfel besagt, wie weit ein beliebiger Baumstamm bewegt werden muss, wobei die Baumstämme sich immer mindestens ein Feld überlappen müssen.

Jeder Spieler hat zwei Spielfiguren zur Auswahl die er beliebig einsetzen kann. Sobald eine Spielfigur auf einem Goldschatz angekommen ist, wandert sie wieder automatisch zum Geländewagen des Spielers und er kann sie in der nächsten Runde wieder auf die Baumstämme setzen und dem Würfel entsprechend laufen oder eben mit seiner anderen Figur sich bewegen.

Die Goldschätze können nur von den Baumstämmen aus eingesammelt werden, da die Spielfiguren nicht über den Tempel laufen dürfen. Die überzähligen Bewegungspunkte verfallen, sobald man auf einer Goldmünze angekommen ist. Jeder Goldschatz hat einen Wert aufgedruckt, diese werden zu Spielende zusammen gezählt und wer die meisten Punkte hat gewinnt, solange liegen sie verdeckt bei dem jeweiligen Spieler.

Spielende:

Sobald keine Goldmünzen mehr auf dem Tempel sind oder keine mehr erreicht werden kann, da die Baumstämme sich zu weit entfernt haben, endet das Spiel. Jeder Spieler zählt wie viele Goldmünzen er gesammelt hat, der die meisten hat gewinnt.

 

Fazit:

Gold am Orinoko ist ein schönes Strategiespiel für die ganze Familie. Es kombiniert Taktik, Strategie und Glück, was es für alle Altersgruppen interessant gestaltet. Die Jüngeren werden im strategischem Denken und taktischer Planung gefördert, da sie sich überlegen mussten, ob sie erst einen Baumstamm oder erst ihre Figur bewegen, dies machte oft entscheidende Unterscheide.

Unsere Testspieler waren zwischen 8 -70 Jahren, wobei die meisten Tester Erwachsene waren. Alle Spieler waren sehr begeistert und hatten ihren Spaß, da es manchmal eine richtige Herausforderung war die größtmögliche Menge an Goldstücken (die offen sichtbar waren) einzusammeln, bevor sie ein anderer bekam oder sie nicht mehr erreichbar waren.

Die jüngeren Spieler hatten ihren Spaß dabei das Gold den anderen wegzuschnappen oder die Spielfiguren mit dem Baumstämmen weitmöglichst von diesen weg zu schieben.

 

Gesamtwertung:  8/10 Punkte
Spaß: Sehr hoch
Lernziel: Strategisches Denken und Taktischer Planung
Material:  Sehr hochwertig mit einem extra großen Spielplan (1 Meter)
Komplexität:  Mittel
Interaktion: Sehr hoch
Preis:  ca 25€

Vielen Dank an Haba für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Bildergallerie:


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